Pasing-Obermenzing

Pasing gab es bereits lange, bevor München entstanden ist. Es war auch immer eine eigenständige Stadt, sogar die fünft größte Stadt Oberbayerns. 1938 wurde Pasing eingemeindet, allerdings nicht "einfach so". Als Gegenleistung für die "Zwangsehe" mit München erhielt die einstmals eigenständige Gemeinde eine Bezirksverwaltungsstelle, einmalig in der bayrischen Landeshauptstadt.

Seine Selbständigkeit hat es sich aber bis heute bewahrt. So hat Pasing seinen eigenen Marienplatz und sein eigenes Rathaus. Ein besonderes kulturelles Highlight ist die Pasinger Fabrik. Hier gibt es ständig Theateraufführungen, Konzerte, Lesungen und Ausstellungen.

Eine echte Arbeiterstadt war Pasing eigentlich nie. Hier wohnten schon immer die etwas Vornehmeren und "Geldigen". Allerdings legt man bis heute großen Wert darauf, dies nicht öffentlich zu zeigen. Nur die prunkvollen Villen und Einfamilienhäuser lassen darauf schließen, dass hier vornehme Menschen wohnen.

In den vergangenen Jahren hat das Viertel einen regelrechten Bauboom erlebt. Seit einigen Jahren gibt es die "Pasinger Arcaden", ein riesiges Einkaufzentrum direkt am Pasinger Bahnhof.