Maxvorstadt

Die Maxvorstadt ist das Münchner Museums- und Univiertel, dazu kommen Highlights wie der Königsplatz, das Siegestor sowie Odeonsplatz mit Feldherrnhalle und Theatinerkirche.

Benannt ist das Viertel nach dem Bayrischen König Max I. Joseph, der diese Viertel geplant hatte. Letztlich gebaut und erweitert wurde es unter seinem Sohn Ludwig I.

Damals wie heute prägen Kunst und Wissenschaft dieses Viertel. Die Alte und Neue Pinakothek, das Museum Brandhorst, die Glyptothek, die Antikensammlung, das 2013 renovierte Lenbachhaus - sie alle befinden sich unweit voneinander entfernt in der Maxvorstadt.

Die Ludwig-Maximilians-Universität, die technische Universität, die Hochschule für Politik, die Filmhochschule und viele weitere wissenschaftlliche Einrichtungen machen dieses Viertel zu einem Zentrum der Wissenschaft.

 

Tagsüber halten sich dort in etwa viermal so viele Menschen auf wie dort wohnen. Das liegt zum einen an den vielen Büros, den guten Lokalen, dem kulturellen Angebot und den vielen Unis, zum anderen aber wohl auch daran, dass es sehr schwierig ist, dort bezahlbaren Wohnraum zu finden. Es gibt wenig freie Wohnungen und wenn dann werden diese zu Höchstpreisen weiter vermietet.

Da die Maxvorstadt unmittelbar an West-Schwabing angrenzt, gehen viele davon aus, dass dieser Stadtteil ein Teil Schwabings ist.

Nach wie vor ist dieser Teil Münchens durch die vielen Studenten und Akademiker, die sich dort tummeln, ein kulturell vielfältiges, weltoffenes, tolerantes, lebendiges und aktives Fleckchen Münchens.