Berg am Laim

Berg am Laim liegt zwischen Haidhausen, Trudering, Bogenhausen und Ramersdorf. Erst im Jahre 1913 wurde dieser Stadtteil eingemeindet. Ursprünglich gab es hier zahlreiche Ziegeleien, die u.a. das Baumaterial für große Teile der Münchner Innenstadt sowie die Frauenkirche lieferten.

Als Wohnort wird Berg am Laim immer beliebter. Seitdem der Münchner Flughafen von Riem nach Erding verlegt wurde, blüht der Stadtteil richtig auf. Das liegt auch an der sehr guten Verkehrsanbindung an die Innenstadt.

Die St.-Michaelskirche wurde zwischen 1737 und 1751 erbaut und gehört wohl zu den bedeutsamsten Beispielen des bayrischen Rokoko. Sie gilt als eines der prunkvollsten Gotteshäuser Deutschlands. Außerdem steht in Berg am Laim das sog. "Stephanskircherl", das die ersten Einwohner dem Bischof von Freising übereigneten.

Hier gibt es noch bezahlbare Wohnungen. In den 30er Jahren entstand hier Wohnraum für sozial schwache und kinderreiche Familien, nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Flächen zwischen der St.-Veit-Straße und dem Ostbahnhof zu einem der größten Siedlungsgebiete des sozialen Wohnungsbaus in München. Im Osten gibt es auch heute noch viele Einfamilienhäuser.