Altstadt Lehel

Das Lehel war eigentlich ein Vorstädtchen. Der Name stammt von "Lohe" und bedeutete ursprünglich lichter Wald. Das ursprüngliche Lehel war ein kleiner Auenwald, der mit vielen Bächen durchzogen war. Im 14. Jahrhundert war das Lehel Siedlungsgebiet für diejenigen, denen man wegen ihrer Armut verboten hatte, sich innerhalb der Stadtmauer nieder zu lassen.

 

Mittlerweile hat sich dieser Stadtteil zu einem der  teuersten und beliebtesten Wohnviertel entwickelt. Die vielerorts vorhandene Altbausubstanz ist saniert und modernisiert, die alten Fassaden sind herausgeputzt. Aber auch für Büros, Anwaltskanzleien und Arztpraxen ist das Lehel eine beliebte Adresse. Das liegt wohl auch an seiner exklusiven Lage. Auf der einen Seite grenzt der Englische Garten an, in dem wunderbar gejoggt, spazieren gegangen, gespielt und gefaulenzt werden kann. Auf der anderen Seite liegt die Innen- und Altstadt mit der exklusiven Maximilianstraße, der Fußgängerzone und dem Viktualienmarkt. Entlang der Prinzregentenstraße befinden sich zahlreiche Museen. Am Anfang dieser Straße befindet sich zudem die Bayrische Staatskanzlei,  und am Ende wacht der Friedensengel über die Stadt. Außerdem ist das Lehel sehr einfach mit der U-Bahn (Linie U 4 und U5) erreichbar.

 

Es gibt zahlreiche Lokale, Bars und Cafés, die aber allesamt dem etwas höheren Preissegment angehören.

Das Lehel ist ein wunderschönes Viertel, doch zum Wohnen wohl für Durchschnittsverdiener nicht erschwinglich.