Mitgliederversammlung des Mieterverein München e.V.

Am 30. April 2014 fand wie jedes Jahr die Mitgliederversammlung des Mieterverein München e.V. im Kolpinghaus in München statt.

Auf der Tagesordnung standen diesmal neben einem überaus interessanten Vortrag des Gastredners Christian Stupka, Vorstandsmitglied der WOGENO München eG, zum Thema Wohnungspolitik in München aus der Sicht der Genossenschaften, die Tagesordnungsthemen Bericht des Vorstands, Bericht der Revisoren und Entlastung des Vorstands. Anträge zur Mitgliederversammlung gab es keine.

Der Mieterverein München e.V. ehrte im Jahr 2014  die stattliche Zahl von 892 Mitgliedern für Ihre 25-jährige Mitgliedschaft und 65 Mitgliedern für Ihre 50-jährige Mitgliedschaft. Wir danken unseren Mitgliedern für die langjährige Treue, die sie zum Mieterverein München e.V. gehalten haben.

Die Mitgliederentwicklung im Mieterverein München e.V. verlief wieder überaus positiv. Der Mieterverein München e.V. hatte zum 31.12.2013 einen Mitgliederbestand von 67.207 Mitgliedern und damit gegenüber dem Vorjahr einen stattlichen Nettomietgliederzuwachs von 1.060 Mitgliedern. Der Mieterverein München e.V. ist somit zwischenzeitlich in 14,5 % aller Mieterhaushalte in München vertreten.

Insgesamt wurden im Jahr 2013, inklusive telefonischer Kurzberatung, rd. 55 000 Beratungen durchgeführt. Spitzenreiter in diesem Jahr waren wieder die Betriebskosten, Mieterhöhung, Heizkosten, Kaution und Modernisierungen inkl. Modernisierungsmieterhöhungen. Hierbei fiel auf, dass es insgesamt rund 50 % mehr Beratungen wegen Modernisierungen als im Vorjahr gegeben hatte. Auch Mängel und Eigenbedarfskündigungen haben wieder eine sehr große Rolle im Mieterverein München e.V. gespielt.

Beatrix Zurek begrüßte in Ihrem Jahresbericht die geplante Mietpreisbremse und das Bestellerprinzip bei der Maklerbeauftragung und machte sich für eine Stärkung des Umwandlungsverbots in der Form stark, dass dieses in Städten mit angespannter Wohnraumversorgung nicht nur im Erhaltungssatzungsgebiet, sondern generell im gesamten Stadtgebiet gelten solle.

Sie forderte eine deutliche Erhöhung der Wohnraumförderung und eine Bodenpreisdeckelung sowie eine verschuldensunabhängige Leerstands-Abgabe für mehr als drei Monate leerstehende Wohnungen in München.